Über mich

Für Ihre Entfaltung

Mein eigener Lebensweg und die Suche nach dem, was wirkt, haben mich zu einer Faszination für Präsenz und Stille geführt. Denn wenn sich Blüten öffnen, hören wir sie dabei nicht.
Mehr erfahren

 Von der Elbaue nach Kolumbien, um Oxford zu sehen

Nach einer naturverbundenen Kindheit und Jugend an den Ufern der Elbe studierte ich Medizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Eine Fortbildung zu Ethnomedizin und ein Gespräch mit einem kolumbianischen Arzt weckte eine tiefe Faszination für indigene Pflanzenmedizin.
Ich brach also nach Kolumbien auf und verbrachte dort mehrere Jahre, um die Anwendung indigener Medizin und speziell des psychedelischen Pflanzensuds Ayahuasca zu erforschen, der schließlich zum Thema meiner Dissertation wurde. In mir wuchs ein starkes Interesse an indigenen Heilmethoden und psychedelischer Therapie. 

Anschließend ging es nach England. In Oxford hatte ich die Gelegenheit, den therapeutischen Einsatz von psychdelischen Substanzen weiter zu erforschen. Ich konnte mir durch ein Stipendium die Zeit für intensive Öffentlichkeitsarbeit und ein vertieftes Literaturstudium nehmen.

Ausbildung zum Facharzt

Meine Suche führte mich schließlich wieder zurück auf das mitteleuropäische Festland, da die Gesetzeslage in der Schweiz eine sehr freie Erforschung alternativer Methoden ermöglicht. 

Im Herbst 2020 schloss ich meine Ausbildung zum Facharzt am PUK Zürich ab. Während der Ausbildung lernte ich am Jung-Institut die analytische Methode kennen, die mich durch ihr reiches und offenes Weltbild beeindruckte.

Ausblick und Fortbildung

Da mir reine Analyse nicht genug ist, befinde ich mich aktuell in der Ausbildung zu körperzentrierten Ansätzen der Traumatherapie: Somatic Experiencing und Ego States. 

Zugleich gewinne ich großes Interesse an anderen humanistischen Methoden wie Acceptance & Commitment Therapie, Gestalttherapie und integrativer Therapie.

Philosophie

Humanismus trifft Mensch

Die Haltung entscheidet

Aus meiner persönlichen Philosophie ergibt sich eine offene, wertschätzende und mitfühlende Haltung. Es ist die Begegnung zweier Menschen, kein kühles Aufeinandertreffen von Arzt und Patient. 

Dabei liegt unser gemeinsamer Fokus auf Gesundheit, nicht Krankheit. Für beiden Seiten ist die Begegnung neu, die gegenwärtige Szene frisch in den Drehbüchern Ihres und meines Lebens. Das verlangt Präsenz und Aufmerksamkeit: Auf beiden Seiten braucht's den ganzen Menschen.
Kein Ansatz, der sich auf Wissen, auf Training, auf die Annahme irgendeiner Lehre verlässt, kann auf Dauer von Nutzen sein. Haltung ist entscheidend, nicht Worte.
– Carl Rogers, Mitbegründer der Humanistischen Psychologie

Was ist jetzt gerade?

Was jetzt gerade ist, darf sein und bekommt endlich den verdienten Raum. 

Wo denn auch, wenn nicht hier? Dadurch wird der therapeutische Prozess aktiv von Ihnen mitgestaltet – und schon haben Sie Ihre eigene Therapie mühelos um den zentralen Aspekt der kooperativen Kreatvität erweitert. 

Jedoch muss nicht alles ausgesprochen werden – manche Dinge dürfen einfach nur wirken. Präsenz, Annahme und tiefes Spüren reichen häufig schon, um sich selbst zu erkennen und geistig und körperlich freier zu fühlen.

Ihre Stärken im Blick

Theoretisch wissen wir: Schwächen hat jeder. Und doch können wir uns unsere eigenen Schwächen besonders übel nehmen.

Viel interessanter sind doch Ihre starken und entwicklungsfähigen Anteile, die Ihr einzigartiges Potential ausmachen. Diese sogenannten Ressourcen werden zum Fundament, von dem aus wir Ihre schwierigen Erfahrungen betrachten können.

Mit sicherem Stand und festem Tritt lässt sich neues und manchmal unwegsames Gelände leichter erkunden.

Die Existenz als verkörpertes Wesen

Wir sind unvermeidlich verkörpert als Basis für jedes lebendige Erleben. Unser Körper speichert Erinnerungen und Trauma und beeinflusst damit unsere tägliche Erfahrungswelt.

Deshalb arbeite ich mit dem Körper als vielseitiges Sinnesorgan, mit der körpereigenen Intelligenz und der Regulierungskraft der zentralen Nervenzentren. 

Unsere Existenz in einem Körper wirft zudem wichtige Fragen auf:
Wie sind wir hierher gekommen?
Warum sind wir hier?
Wo gehen wir hin?
Was fangen wir mit dieser einzigartigen Gelegenheit an?

Der Weg zum Selbst-Bewusstsein

Das Ziel der Therapie ist eine tiefe Bewusstheit im Umgang mit sich selbst: Selbst-Bewusstsein. Was unterbewusst war, wird bewusst gemacht. Langsam werden sie fähig, ihre alten Wunden zu betrachten.

Damit verbessert sich nach und nach Ihre Selbstkenntnis und die Fähigkeit, die eigenen inneren Impulse eigenständig regulieren zu können – mit allen Implikationen für Ihre Lebensqualität.

Weitere Informationen

Erfahren Sie hier mehr zur Philosophie der Humanistischen Psychotherapie:
Zum Artikel »

Kontakt zu Dr. med. Heiner Dörfler

Bereit für den nächsten Schritt?

Dann nehmen Sie jetzt Kontakt mit mir auf, um ein Erstgespräch zu vereinbaren.
Jetzt kontaktieren